Editorial-Shooting: Was Marken und Magazine beim Model-Booking wissen müssen
Editorial-Shootings sind das kreative Herzstück der Modeindustrie – aber sie folgen anderen Regeln als Commercial-Produktionen. Geringere Budgets, mehr kreative Freiheit, höherer Prestigewert und andere Maßstäbe bei der Model-Auswahl.
Most Wanted Models vermittelt weltweit Models für hochwertige Editorials – für internationale Titel wie Vogue, Harper’s Bazaar, ELLE, L’Officiel, Grazia, Marie Claire und viele weitere – und erklärt, was Editorial-Booking von Commercial-Booking unterscheidet.
Was ist ein Editorial-Shooting und wofür wird es eingesetzt?
Ein Editorial-Shooting produziert Bilder für redaktionelle Inhalte – also für Magazine, Online-Publikationen oder Kampagnen mit redaktionellem Charakter. Im Unterschied zu Commercial-Produktionen steht nicht das Produkt im Vordergrund, sondern die visuelle Geschichte.
Editorials erscheinen in Print-Magazinen wie Vogue, ELLE, Grazia oder Harper’s Bazaar, in digitalen Publikationen und auf Plattformen wie Instagram oder Pinterest, wo editoriale Bildsprache für Marken und Agenturen interessant ist.
Wie unterscheidet sich Editorial-Booking von Commercial-Booking?
| Kriterium | Editorial | Commercial |
|---|---|---|
| Primäres Ziel | Visuelle Geschichte, Kreativität | Produkt verkaufen, Marke stärken |
| Tagesvergütung | Niedriger | Höher |
| Bildrechte | Redaktionell, eingeschränkt | Kommerziell, oft breit |
| Kreative Freiheit | Hoch – Art Direction treibt | Begrenzt – Marken-CI gibt vor |
| Prestige | Hoch – trägt zur Karriere bei | Wirtschaftlich wertvoller |
| Model-Anforderungen | Starker Look, Persönlichkeit | Markenpasse, Verlässlichkeit |
| Nutzung | Meist einmalig, in der Publikation | Mehrfach, auf vielen Kanälen |
Warum ist die Vergütung bei Editorials niedriger als bei Commercial-Produktionen?
Die niedrigere Vergütung bei Editorials liegt in der eingeschränkten Nutzung: Ein Editorial-Bild erscheint einmalig in einem Magazin – es wird nicht für Werbung, Out-of-Home oder internationale Kampagnen eingesetzt. Weil der kommerzielle Nutzen für die Marke oder Publikation geringer ist, ist auch die Tagesvergütung entsprechend geringer.
Für Models ist das trotzdem wertvoll: Editoriale Veröffentlichungen in renommierten Magazinen stärken das Book, erhöhen den Marktwert und öffnen Türen zu Commercial-Kunden, die diese Referenzen schätzen.
Welche Models eignen sich für Editorial-Shootings?
Editorial-Models brauchen nicht zwingend perfekte Maße – sie brauchen einen starken, eigenständigen Look und die Fähigkeit, eine Geschichte zu tragen. Was Redaktionen und Art Direktoren bei der Auswahl priorisieren:
Ein unverwechselbares Gesicht. Präsenz und Ausstrahlung, die auf dem Bild bleibt. Fähigkeit, unterschiedliche Stimmungen und Charaktere zu verkörpern. Bereitschaft, ungewöhnliche Looks, Styling oder Konzepte umzusetzen.
Most Wanted Models kennt den Unterschied zwischen Models, die kommerziell stark sind, und solchen, die editorial funktionieren – und schlägt gezielt die richtigen Talente vor.
Wie läuft ein Editorial-Casting ab?
Editorial-Castings sind oft weniger formalisiert als Commercial-Castings. Ein Art Direktor oder Fotograf sichtet Portfolios, wählt auf Basis des Looks aus und trifft eine Entscheidung oft ohne aufwendiges Casting-Verfahren.
Was Most Wanted Models dabei übernimmt: das Portfolio des Models aktuell halten, auf Editorial-relevante Bilder achten, bei der Kontaktaufnahme mit Redaktionen und Fotografen unterstützen und die Buchungsabwicklung koordinieren.
Weitere Informationen zum Buchungsprozess findest du im Model & Creator Guide von Most Wanted Models.
Fazit
Editorial-Shootings sind kein Selbstläufer – sie brauchen das richtige Talent, das richtige Material und eine Agentur, die den Unterschied zwischen editorialem und kommerziellem Booking kennt. Most Wanted Models begleitet Models auf beiden Wegen und koordiniert Buchungen für Produktionen, die visuelle Exzellenz zum Ziel haben.